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Gedenkveranstaltung zum 62. Jahrestag des Kriegsendes in Naumburg
Am 12. April 2007, dem 62. Jahrestag des Kriegsendes in Naumburg, lud der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Naumburg, Bernward Küper, zu einer Gedenkveranstaltung verbunden mit der Buchpräsentation des Autors Jürgen Möller, ins Bundessprachenamt ein. Über 160 Gäste folgten der Einladung, unter ihnen, der Konsul des amerikanischen Generalkonsulates, Herr Michael Rousek, der Marine-Vizeattaché der amerikanischen Botschaft in Berlin, Fregattenkapitän Randy Bibby, Repräsentanten von in der Region ansässigen amerikanischen Unternehmen, als Vertreter des Landrates des Burgenlandkreises, Herr Thomas Böhm (Leiter des Wirtschaftsamtes), Zeitzeugen sowie weitere Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben und Angehörige des Bundessprachenamtes. In seiner Begrüßungsrede hob Bernward Küper die Bedeutung des Tages für die Naumburger - als Ende des Krieges in der Stadt Naumburg - sowie den traurigen Anlaß für die amerikanische Seite - den Tod ihres Präsidenten Franklin D. Roosevelt - hervor. Weiterhin ging er auf die Tatsache ein, dass die USA mit ihrer leistungsfähigen Volkswirtschaft in der Region viele Arbeitsplätze geschaffen haben, z.B. ist die MIBRAG der größte Arbeitgeber der Region. Konsul Michael Rousek dankte für die Einladung in die Stadt Naumburg und betonte, dass aus den Feinden der damaligen Zeit Freunde geworden seien. Er brachte in Erinnerung, dass die USA 1989/90 vorbehaltlos den Weg zur deutschen Einheit unterstützten. Somit kamen, unterstützt durch das Engagement der USA, zum zweiten Mal Freiheit und demokratische Grundrechte in diese Region. War es 1945 nur für eine kurze Zeit, siegte die Demokratie letztendlich mit über 40 Jahren Verzögerung. (Hier:Wortlaut der Rede) Im Anschluß stellte der Autor Jürgen Möller sein Buch "Der Vorstoß des V. US Corps zur Saale und Unstrut und die Besetzung von Naumburg im April 1945" vor in dem die Ereignisse der letzten Kriegstage in Naumburg - wissenschaftlich fundiert - beschrieben werden. Es folgte eine Diskussionsrunde zu der der Autor aufforderte. Es meldeten sich Zeitzeugen mit konkreten Fragen zu den Ereignissen. So kam die Sprache auf den vermeintlichen Retter von Naumburg - einen aus Janisroda stammenden US-Militärangehörigen - der die Vernichtung der Stadt verhindert haben soll. Autor Möller stellte klar, dass es sich bei dieser Geschichte um klassische Legendenbildung handelt, die aus Historikersicht keinerlei Bestand hat. Während der Diskussion lief ein Dokumentarfilm mit Szenen der Ereignisse aus der Region (u.a. waren das ehemalige Heereszeugamt und die Schönburger Strasse zu sehen). Die zweistündige Veranstaltung klang, nach einem besonderen Dank an Major Wille für die Bereitstellung der Räumlichkeiten des Bundessprachenamtes und weiteren Dankesworten sowie dem Austausch von Geschenken, in der hauseigenen Gaststätte mit lockeren Gesprächen und gegenseitigem Kennenlernen aus. Alle Gäste betonten, dass sie sehr gerne nach Naumburg gekommen seien und sich auf weitere Einladungen der Stadt freuen. Die musikalische Begleitung der Veranstaltung lag in den Händen von Hendrik Lippold und Musikerzieherin Kati Schröder, mit Ihren Schülerinnen Noemi Böcker und Luisa Kluck, die klassische Gitarrenmusik aus verschiedenen Jahrhunderten in Perfektion aufführten. (Text in Englisch folgt umgehend- Anm.d.Webmasters) notice from the webmaster: words in english coming soon. please be patient.
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